Das Rückgrat des vertikalen Transports: Warum Zementwerke auf spezielle Becherwerke mit Rundgliederkette setzen?

In modernen Zementwerken läuft die Produktion kontinuierlich rund um die Uhr. Vom Steinbruch bis zum Silo müssen die Materialien größtenteils vertikal transportiert werden. Daher gehört der Becherwerksförderer zu den wichtigsten Förderanlagen im Werk. Während Bandförderer feine, rieselfähige Materialien befördern, fallen die anspruchsvollsten Aufgaben – wie die Förderung von Rohmischung, heißem Klinker und abrasiven Zusätzen – Kettenbecherwerken zu. Und gerade bei diesen herausfordernden Anwendungen ist derrunde Gliederketteist das unbestrittene Arbeitstier.

Die Rundgliederkette, mit der stündlich tonnenweise Material einen Vorwärmerturm hinaufgezogen wird, unterscheidet sich jedoch grundlegend von den Ketten, die zum Heben von Gütern oder zum Sichern von Ladung auf einem Lkw verwendet werden. Es handelt sich um ein hochspezialisiertes Verschleißteil, das speziell für die härtesten Bedingungen in der industriellen Fertigung entwickelt wurde.

runde Gliederkette

Die entscheidende Rolle von Becherwerken in der Zementindustrie

Um die Anforderungen an die Rundgliederkette zu verstehen, muss man zunächst den Prozess verstehen. Becherwerke sind die vertikalen Lebensadern der Anlage. Sie sind unerlässlich für:

- Zuführung von Rohstoffen in Mahlmühlen.

- Anheben des Rohmehls an die Spitze des Vorwärmerturms.

- Transport von heißem Klinker vom Kühler zum Lager.

- Zuführung von Klinker und Gips in die Zementmühlen.

In jeder dieser Zonen,Becherwerkketteist immensen Zugkräften, ständigem Abrieb durch grobkörnige Materialien und in den Vorwärmer- und Kühlerabschnitten extremer Hitze ausgesetzt, die einen Gummiriemen sofort zerstören würde.

Der Vorteil der Rundgliederkette

Rundgliederketten werden aufgrund ihrer einzigartigen Kombination aus Stärke und Flexibilität für diese anspruchsvollen Aufgaben bevorzugt. Die einfache, robuste Konstruktion ermöglicht ein reibungsloses Gleiten der Kette.KettenräderSie sind zwar von Natur aus resistent gegen Verstopfungen durch auslaufende Flüssigkeiten, aber für ein Zementwerk reicht die „Standard“-Haltbarkeit nicht aus. Hier kommen spezielle Metallurgie und Wärmebehandlung zum Einsatz.

Konstruiert für Abriebfestigkeit: Der Unterschied im Zementwerk

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass jederrobuste Rundgliederketteist für den Einsatz in Becherwerken geeignet. In der Realität sind die Konstruktionsprioritäten jedoch völlig anders:

1. Metallurgie vs. Zugfestigkeit: WährendHebekettenUm maximale Zugfestigkeit bei minimalem Gewicht zu gewährleisten, werden Rundgliederketten für Zementwerke aus speziellen borlegierten Stählen oder CrNiMo-Legierungsstählen gefertigt. Ziel ist es, ein Material zu entwickeln, das sich optimal durchhärten lässt, wobei die Oberflächenbeständigkeit Vorrang vor der reinen Bruchfestigkeit hat.

2. Oberflächenhärte ist entscheidend: In einer permanent abrasiven Umgebung bestimmt die Verschleißfestigkeit der Kette ihre Lebensdauer. Führende Anbieter wie SCIC (www.scic-chain.com) setzen daher auf fortschrittliche Wärmebehandlungsverfahren wie das Aufkohlen. Beim Aufkohlen diffundiert Kohlenstoff in die Oberfläche des Stahlglieds und bildet eine gehärtete Schicht mit außergewöhnlicher Oberflächenhärte – oft im Bereich von 300 bis 450 HB (Brinellhärte) oder höher. Diese harte Außenschicht schützt vor dem ständigen Abrieb durch Kalkstein und Schlackenstaub, während der Kern des Glieds die nötige Zähigkeit zur Absorption von Stoßbelastungen beibehält.

Härte der Kettenoberfläche

3. Geometrie der Verschleißzulage: Im Gegensatz zu einemHebekette, das aussortiert wird, sobald es Gebrauchsspuren aufweist, einBecherwerkketteDie Kette ist auf eine bestimmte Lebensdauer ausgelegt. Ihre Gliedergeometrie ermöglicht eine gewisse Teilungsdehnung, bevor sie ausgetauscht werden muss. Die Kette versagt schließlich nicht durch Bruch, sondern weil der Verschleiß zwischen den Gliedern dazu führt, dass sie nicht mehr richtig auf dem Kettenrad sitzt.

4. Präzise Passform: Für einen reibungslosen Lauf bei Geschwindigkeiten von 1–2 Metern pro Sekunde muss das Kettenspiel exakt eingestellt sein. Ist es zu gering, blockiert die Kette; ist es zu groß, beschleunigt der Aufprall den Verschleiß. Präzisionsfertigung gewährleistet eine gleichbleibende Passform für einen zuverlässigen, dauerhaften Betrieb.

Für Zementwerksbetreiber sind Ausfallzeiten fatal. Die Wahl einer Rundgliederkette für Becherwerke ist daher eine Entscheidung für Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Da diese Ketten nicht nur Verbindungselemente, sondern hochentwickelte Verschleißteile sind, die spezielle metallurgische Verfahren wie das Aufkohlen erfordern, können Zementwerke die für ihren Betrieb notwendige 24/7-Betriebsfähigkeit sicherstellen.

Weitere Informationen zu Hochleistungs-Rundgliederketten, die für die Zementindustrie entwickelt wurden, finden Sie bei SCIC unterwww.scic-chain.comoder schreiben Sie aninfo@scic-chain.com


Veröffentlichungsdatum: 25. Februar 2026

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