SCIC-Qualitätskontrolle: Endprüfung und -test – Das wahre Maß für die Integrität von Hebeketten

Bei SCIC (www.scic-chain.com) arbeiten wir nach einer grundlegenden Wahrheit, die die Hebezeugindustrie seit über einem Jahrhundert leitet: Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Präzisionsfertigung vonG80 und G100KetteWir sind überzeugt, dass die Endkontrolle und -prüfung eine ebenso wichtige – wenn nicht sogar wichtigere – Rolle spielen als die Produktion selbst. Warum? Weil, egal wie fortschrittlich die Umform-, Schweiß- und Wärmebehandlungsverfahren sind, nur eine gründliche und systematische Prüfung jedes einzelnen Kettenglieds gewährleisten kann, dass die Kette, die unser Lager verlässt, unter realen Hebebedingungen sicher funktioniert.

Unsere Qualitätskontrollphilosophie ist einfach: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – und zwar zu 100 %. Im Gegensatz zu Lieferanten, die sich lediglich auf Stichproben oder Sichtprüfungen verlassen, setzt SCIC für jede Auftragscharge ein mehrstufiges, kompromissloses Endkontrollverfahren ein. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der Auswirkungen auf Ihren Betrieb.

1. 100%-Prüfkrafttest – Das Rückgrat der Sicherheit

Jedes einzelne Glied in jeder Länge vonG80 oder G100Die Kette durchläuft unsere computergesteuerte Prüfmaschine. Jedes Kettenglied wird einer Prüflast unterzogen, die einem festgelegten Prozentsatz seiner Mindestbruchkraft entspricht (typischerweise 2,5 × WLL oder gemäßEN 818-2 / ISO 16872Dieser Test verformt intakte Verbindungen nicht dauerhaft, deckt aber sofort Verbindungen mit minderwertigem Material, unvollständiger Schweißnahtdurchdringung oder versteckten Lufteinschlüssen auf. Verbindungen, die die Prüfkraft nicht halten, werden automatisch aussortiert. Diese lückenlose Prüfung stellt sicher, dass keine minderwertigen Teile in Ihr Lager gelangen.

2. Bestandsaufnahme der Abmessungen und visuelle Nachprüfung

Unmittelbar nach der Belastungsprüfung wird jede Kette einer automatisierten Dimensionsprüfung (Teilung, Innenbreite, Stabdurchmesser) unterzogen, um die Einhaltung der jeweiligen Normen zu überprüfen. Anschließend führen unsere geschulten Prüfer unter kontrollierter Beleuchtung eine sorgfältige Sichtprüfung jedes einzelnen Kettenglieds durch und achten dabei insbesondere auf Folgendes:

- Oberflächenrisse oder Mikrorisse, die sich möglicherweise während der Belastungsprüfung geöffnet haben.

- Kerben, Riefen oder Schweißspritzer.

- Verfärbung durch Wärmebehandlung (ein Hinweis auf unsachgemäßes Abschrecken/Anlassen). 

Jedes Kettenglied, das auch nur die geringste Anomalie aufweist, wird herausgeschnitten und das Segment erneut geprüft.

3. Zerstörende und mechanische Prüfung – Stichprobenvalidierung

Während die 100%ige Belastbarkeitsprüfung die Festigkeit bestätigt, ermittelt die zerstörende Prüfung die tatsächlichen Materialeigenschaften. Aus jeder Produktionscharge wählen wir nach dem Zufallsprinzip einzelne Glieder für folgende Zwecke aus:

- Bruchkraftprüfung – Misst die Zugfestigkeit (mindestens 4× WLL für G80, 4× für G100 mit engeren Toleranzen), die Bruchdehnung (≥20% für G80 und G100) und die Integrität der Schweißzone.

Härteprüfung (Rockwell oder Vickers) – durchgeführt an der Gelenkkrone, den Seiten und der Schweißnaht, um die Gleichmäßigkeit sicherzustellen (G80: ~280–380 HB; G100: ~320–440 HB). Abweichungen deuten auf eine unsachgemäße Wärmebehandlung hin.

Diese Tests sind nicht akademischer Natur – sie bestätigen direkt, dass Ihre Kette die angegebene Tragfähigkeit mit einem Sicherheitsfaktor von 4:1 erreicht und dass sie sich vor dem Bruch sichtbar dehnt (kein plötzliches, sprödes Versagen).

4. Verpackung, Etikettierung und Chargenrückverfolgbarkeit

Nach der Prüfung wird jedes Kettenglied gereinigt, leicht geschmiert und äußerst sorgfältig verpackt. Jedes Element der Hebeschlinge und jede Spule erhält ein unverwüstliches Etikett mit folgendem Hinweis:

- Note (G80 oder G100)und Nenngröße (mm).

- WLL für Vertikalförderung.

- Prüfzertifikatsnummer und SCIC-Chargencode.

- Datum der Endabnahme. 

Wir verwenden eine eindeutige Farbkennzeichnung (z. B. Schwarz für G80, Blau für G100), um Verwechslungen im Feld zu vermeiden. Die Spulen sind gebündelt, um ein Verheddern zu verhindern, und die Hauptglieder/Haken sind einzeln verpackt.

5. Der SCIC-Losbericht – Ihre schriftliche Bestätigung

Keine Kette verlässt unser Werk ohne einen detaillierten, auftragsbezogenen Qualitätsbericht, der dem Kunden zur Prüfung und Freigabe bei Auslieferung vorgelegt wird. Dieser Bericht umfasst:

- Zusammenfassung der Ergebnisse des 100% Proof-Tests (Anzahl der getesteten/abgelehnten Links).

- Protokolle der Maßprüfung (Stichprobenumfang und etwaige Abweichungen).

- Ergebnisse der zerstörenden Prüfung (Bruchkraft, Dehnung, Fotos des Versagensmodus).

- Durchschnittswerte und Spannweiten der Härteprüfung.

- Packliste und Fotobeweis der Kennzeichnung.

Kunden erhalten dieses Dokument vor dem Versand oder zusammen mit der Lieferung, wodurch volle Transparenz gewährleistet ist. Sollte ein Parameter außerhalb der Bestellvorgaben liegen, halten wir die Lieferkette an und prüfen die Angelegenheit erneut.

Wenn Sie in Ihrer eigenen Werkstatt Ketten zuschneiden, um Hebebänder herzustellen, übernehmen Sie die Verantwortung für jedes einzelne Kettenglied. Sollte ein versteckter Mangel bei der Prüfung unentdeckt bleiben, wird dieses Glied zur Schwachstelle Ihres Hebebandes – und damit zu Ihrem Haftungsrisiko. Das Endprüfverfahren von SCIC ist darauf ausgelegt, dieses Risiko von vornherein auszuschließen. Wir verkaufen nicht nur Ketten, sondern zertifizierte, geprüfte und dokumentierte Hebesicherheit.

Insbesondere für neue Verarbeiter gilt: Nehmen Sie niemals Ketten ohne entsprechenden Prüfbericht an. Mit SCIC können Sie Kettenglieder bedenkenlos zuschneiden, montieren und versenden – denn wir haben bereits bewiesen, dass jedes einzelne Kettenglied die geforderte Festigkeit aufweist.


Veröffentlichungsdatum: 24. Mai 2026

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